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Business and Finance

Rohölpreise sinken: Heizölpreise verlieren an Höhe zum Wochenstart

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Entspannung am Energiemarkt nach monatelanger Preisrallye

Die neue Handelswoche beginnt mit einer leichten Entspannung am Ölmarkt. Nach den jüngsten Turbulenzen und politischen Unsicherheiten in den USA zeigen sich Rohöl- und Heizölpreise am Montag, dem 10. November 2025, mit spürbaren Abschlägen. Während Rohöl (Brent) bei rund 64 US-Dollar pro Barrel notiert, fiel der durchschnittliche Heizölpreis in Deutschland um etwa zwei Cent je Liter auf 95,8 Cent.

Laut dem Energieportal HeizOel24 profitieren Verbraucher aktuell von einem schwächeren Gasölpreis und einem stärkeren Euro, was die Importkosten für Heizöl reduziert. Nach Wochen steigender Preise deutet sich damit erstmals eine kurzfristige Marktberuhigung an.


Rohöl: Politische Entspannung in den USA bringt leichte Stabilität

Ein wichtiger Faktor für die aktuellen Preisbewegungen ist die sich abzeichnende Lösung des US-Haushaltsstreits. Nach einem der längsten Government Shutdowns der US-Geschichte hat der Senat am Wochenende über einen Übergangshaushalt abgestimmt, der die Regierungsgeschäfte bis Ende Januar 2026 sichern soll.

Ein mögliches Ende der politischen Blockade würde das Vertrauen in die US-Wirtschaft stärken und langfristig auch die Ölnachfrage stützen. Vorerst jedoch reagiert der Markt mit vorsichtigem Optimismus, da sich die globalen Energievorräte weiterhin auf hohem Niveau befinden.

Die Nordseesorte Brent pendelt stabil um 63,9 US-Dollar, während die US-Sorte WTI bei etwa 60 US-Dollar pro Barrel liegt. Diese Werte markieren eine leichte Erholung nach mehreren Wochen hoher Volatilität.


Heizölpreise geben nach: Verbraucher atmen auf

In Deutschland konnten die Heizölpreise nach dem Anstieg auf knapp 98 Cent pro Liter zuletzt deutlich nachgeben. Aktuell liegt der Durchschnittspreis für eine 3.000-Liter-Bestellung bei rund 95,8 Cent.

Auch wenn das Preisniveau im Vergleich zum Herbst 2024 weiterhin hoch bleibt, bringt der Rückgang kurzfristige Entlastung für viele Haushalte. Seit Ende Oktober hatten sich die Heizölpreise nahezu parallel zum Gasölpreis nach oben bewegt, bevor dieser zuletzt um über 14 Dollar pro Tonne sank.

In Österreich bleibt Heizöl hingegen stabil bei rund 1,17 Euro pro Liter, während in der Schweiz ein leichter Rückgang um einen Cent je Liter auf 1,06 CHF verzeichnet wurde.


Rohölmarkt bleibt sensibel – Anleger zeigen Vorsicht

Trotz der leichten Korrektur sehen Experten keine dauerhafte Trendwende. Der Rohölmarkt bleibt empfindlich gegenüber geopolitischen Entwicklungen, Zinspolitik und Wechselkursschwankungen.

„Die aktuelle Entspannung ist eher eine technische Gegenbewegung“, erklärt Energieanalyst Janin Wordel von HeizOel24. „Sobald der US-Haushalt beschlossen ist und neue Wirtschaftsdaten vorliegen, könnten die Rohölpreise erneut anziehen.“

Der Euro-Dollar-Kurs liegt derzeit bei 1,1557 US-Dollar, was die Heizölimporte leicht verbilligt. Gleichzeitig sorgen stabile Lagerbestände und ein geringerer Gasölbedarf in der Industrie für zusätzlichen Preisdruck nach unten.


Heizölpreise im Trend: Prognose leicht fallend

Laut Marktprognose von HeizOel24 ist in den kommenden vier Wochen mit einer leicht fallenden Tendenz bei den Heizölpreisen zu rechnen, während Rohöl leicht anziehen könnte.

Verbraucher, die kurzfristig Heizöl benötigen, könnten daher von den aktuellen Marktbedingungen profitieren. HeizOel24 empfiehlt, den Liefertermin flexibel zu planen, um mögliche Preisschwankungen optimal zu nutzen.

Tipp: Mit der HeizOel24-Liefertermin-Auswahl können Verbraucher den günstigsten Zeitpunkt für ihre Lieferung festlegen – flexibel, planbar und stressfrei.


Fazit: Günstiges Zeitfenster für Heizölkäufer

Die aktuelle Entwicklung am Rohöl- und Heizölmarkt signalisiert eine kurzfristige Entlastung, bleibt jedoch stark von der globalen Wirtschaftslage abhängig. Ein stabiler Euro, die mögliche Beilegung des US-Haushaltsstreits und gesunkene Raffineriepreise wirken aktuell preisdrückend.

Sollte die politische Situation in den USA jedoch erneut eskalieren oder die Ölnachfrage aus Asien steigen, könnten die Preise rasch wieder anziehen.

Für Verbraucher bietet sich damit jetzt ein günstiges Zeitfenster, um Heizöl zu bestellen, bevor die Wintermonate die Nachfrage und damit die heizölpreise erneut in die Höhe treiben.


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