Polarlichter Heute: Österreich bereitet sich auf ein seltenes Himmelsereignis vor
Die Polarlichter heute stehen erneut im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses, denn laut aktuellen Wetter- und Weltraumbeobachtungen könnten in den kommenden Nächten über Teilen von Österreich spektakuläre Nordlichter sichtbar werden. Wie die Kleine Zeitung berichtet, sind die Bedingungen derzeit außergewöhnlich günstig – ein intensiver Sonnensturm sorgt dafür, dass die farbenprächtigen Polarlichter bis in mitteleuropäische Regionen vordringen könnten.
Bereits im Frühjahr dieses Jahres waren viele Menschen in Österreich Zeugen dieses seltenen Phänomens, als grünlich-violette Lichtschleier den Himmel erleuchteten. Jetzt deutet alles darauf hin, dass sich dieses Schauspiel wiederholen könnte.
Warum sind Polarlichter in Österreich sichtbar?
Normalerweise erscheinen Polarlichter (auch als Nordlichter oder Aurora Borealis bekannt) in hohen nördlichen Breiten – etwa in Norwegen, Island oder Finnland. Dass man die Polarlichter heute auch über Österreich sehen kann, liegt an einer erhöhten Aktivität der Sonne.
Experten sprechen von einem sogenannten geomagnetischen Sturm, der durch starke Sonneneruptionen ausgelöst wird. Dabei schleudert die Sonne geladene Teilchen ins All, die auf das Magnetfeld der Erde treffen und spektakuläre Lichtphänomene erzeugen.
Je stärker diese Aktivität, desto weiter südlich können Polarlichter sichtbar sein – und genau das ist derzeit der Fall.
Wo und wann man Polarlichter heute in Österreich sehen kann
Die besten Chancen, die Polarlichter heute in Österreich zu beobachten, bestehen in klaren, dunklen Regionen fernab von Lichtverschmutzung. Besonders gute Beobachtungspunkte sind:
- Das Mühlviertel in Oberösterreich
- Teile der Steiermark
- Das Waldviertel in Niederösterreich
- Hohe Lagen in Tirol und Salzburg
Laut Wetterexperten soll die geomagnetische Aktivität heute Nacht ihren Höhepunkt erreichen. Wer also das Schauspiel erleben möchte, sollte den Himmel zwischen 22 Uhr und 2 Uhr morgens im Blick behalten.
Wichtig ist dabei: Ein freier Blick Richtung Norden und möglichst wenig künstliches Licht erhöhen die Chancen, die Polarlichter deutlich zu erkennen.
So entstehen die Polarlichter
Die Wissenschaft hinter den Polarlichtern heute ist ebenso faszinierend wie das Schauspiel selbst. Wenn geladene Teilchen des Sonnenwinds in die obere Atmosphäre eindringen, treffen sie auf Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle.
Diese Kollisionen führen zu Leuchterscheinungen, deren Farbe von der Art des Gases abhängt:
- Grün entsteht durch Sauerstoff in 100–200 km Höhe.
- Rot bei noch höherem Sauerstoff.
- Violett und Blau stammen von Stickstoff.
Die Intensität dieser Farben hängt stark von der Sonnenaktivität und der Zusammensetzung der Atmosphäre ab – weshalb jede Polarlichtnacht einzigartig ist.
Tipps für Polarlicht-Fotografen
Für alle, die die Polarlichter heute fotografieren möchten, geben Experten folgende Empfehlungen:
- Verwenden Sie eine Spiegelreflex- oder Systemkamera mit manuellem Modus.
- Stellen Sie die Belichtungszeit auf 10–20 Sekunden.
- Wählen Sie eine hohe ISO-Zahl (800–3200), je nach Lichtstärke.
- Nutzen Sie ein Stativ, um Verwacklungen zu vermeiden.
- Fotografieren Sie in nördlicher Richtung mit möglichst wenig Umgebungslicht.
Auch Smartphones mit Nachtmodus können mittlerweile beeindruckende Aufnahmen liefern – allerdings sind die besten Ergebnisse nach wie vor mit Kameras erzielbar, die mehr Kontrolle über Belichtung und Fokus bieten.
Polarlichter heute: Ein Geschenk der Sonne
Dass man Polarlichter in Österreich beobachten kann, bleibt ein seltenes Ereignis, das durch erhöhte Sonnenaktivität ermöglicht wird. Astronomen gehen davon aus, dass die Sonnenaktivität bis 2026 weiter zunimmt, was bedeutet, dass solche Sichtungen künftig häufiger auftreten könnten.
Für viele Beobachter ist das Auftreten der Polarlichter heute nicht nur ein wissenschaftliches, sondern auch ein emotionales Erlebnis – ein Moment, in dem Natur und Universum in voller Harmonie wirken.
Wenn das Wetter mitspielt, wird der österreichische Nachthimmel in den kommenden Stunden zu einer Bühne für eines der schönsten Naturphänomene der Welt.
Für weitere inspirierende Nachrichten zu Natur, Wissenschaft und Technologie besuchen Sie StartupNews.fyi – Ihr verlässlicher Partner für aktuelle und faszinierende Entwicklungen aus aller Welt.